Check-up beim Arzt
Fastenkuren sind in der Regel sehr gesund. Trotzdem sind sie nicht für jeden Menschen geeignet. Schwangere, Kinder und Menschen mit akuten Erkrankungen sollten die meisten Kuren nicht durchführen. Um Krankheiten auszuschließen und herauszufinden, welche Fastenmethode für einen geeignet ist, empfiehlt sich eine Vorsorgeuntersuchung beim Arzt. Er kann mit einem Bluttest herausfinden, ob Körperfunktionen beeinträchtigt sind und ob bestimmte Anwendungen vermieden werden sollten (zum Beispiel Saunieren bei niedrigem Blutdruck).
Manche Kuren erfordern darüber hinaus Nahrungsergänzung in Form von Vitaminen oder Mineralien. Darüber informiert Sie ebenfalls Ihr Kur- oder Hausarzt.
Mögliche Nebenwirkungen beim Fasten
Ein Arzt kann auch über mögliche Veränderungen der Körperfunktionen aufklären. So brennt beim Fasten der Stoffwechsel auf Sparflamme, Puls und Atmung werden ruhiger. Bei einigen Fastenpatienten kommt es zu Stimmungsveränderungen durch die vermehrte Ausschüttung des Glückshormons Endorphin.
Bei längerem Verzicht auf Nahrung können Mundgeruch oder Schwindel auftreten. Hungergefühle sind laut Fastenärzten eine anfängliche Erscheinung. Obwohl Nebenwirkungen meist nur am Anfang einer Fastenkur auftreten und wieder verschwinden, ist es dennoch gut, darüber Bescheid zu wissen. |