Don'ts der Entschlackung
Nulldiät und Fasten über lange Zeiträume
Heilfasten ist keine Diät oder Schlankheitskur. Man sollte weder hungern müssen noch über lange Zeit auf bestimmte Nahrungsmittel verzichten. Übergewicht kann nur dann langfristig reduziert werden, wenn gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung ins Leben Einzug halten.
Fasten während Schwangerschaft und Stillzeit
Schwangere und stillende Mütter sollten grundsätzlich nicht fasten. Kind und Mutter benötigen alle Vitamine und Nährstoffe, die über die Nahrung aufgenommen werden. Und: Hungergefühle, die am Anfang der Fastenzeit vereinzelt auftreten, verursachen Stress der auf das Kind übertragen wird.
Fasten bei chronischen Grunderkrankungen
Menschen mit chronischen Grunderkrankungen, zum Beispiel Diabetes, sollten in der Regel nicht fasten. In einigen Fällen kann das Fasten jedoch die Symptome lindern. Dies sollte vorab mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. Auch bei der Einnahme starker Medikamente (z. B. Blutgerinnungsmittel) ist Vorsicht geboten.
Kleine Sünden zwischendurch
Auch wenn es manchmal schwer fällt: Auf Schokolade oder andere Naschereien sollte während der Fastenzeit verzichtet werden. Unser Tipp: Immer wenn der kleine Heißhunger kommt die Zähne putzen. Nach dieser kleinen Reinigung will man meist seine Beißwerkzeuge nicht gleich wieder einsetzen.
Genussmittel zu sich nehmen
Kaffee, Zigaretten und Alkohol sind während der Fastenzeit absolut tabu. Auch nach dem Fasten sollte man sich überlegen, ob man manche Genussmittel nicht dauerhaft aus seinem Leben streicht. Vor allem Zigaretten und der darin enthaltene Teer führen zu einer Verschlackung der Arterien.
Fastenabbruch
Während dem Fasten sinkt die Stoffwechselleistung. Bei einem abrupten Abbruch des Fastens, droht nicht nur ein Rückfall in alte Muster, auch Verdauungsprobleme treten auf. Zwischen Fasten und Alltag sollten deshalb immer Aufbautage liegen, an denen der Körper mit leichter Kost an die erneute Essensaufnahme gewöhnt wird. |